Die NFB Aktuell stellt vor: den schnellsten Maler der Welt.

29.07.2019

Es ist ein trüber Wintertag im Januar 2019, als wir nach Fulda fahren. Unser Ziel, ein Interview mit dem schnellsten Maler der Welt. Wie könnte es anders sein, so treffen wir Maler- und Lackierermeister Patrick Röder, von unserem Mitglied Hohmann, auf einer Baustelle in Fulda. Hier saniert Patrick mit seinen Mitarbeitern eine Jugendstilvilla von außen und innen.

Patrick empfängt uns und führt uns ins Dachgeschoss der Jugendstilvilla. Nach einem kurzen Fotoshooting auf dem Balkon der Dachgeschosswohnung mit Patrick Röder und seinem Chef Johannes Hohmann beginnen wir das Interview.

Schnellester Maler der Welt

Redaktion: Patrick, Sie haben an den WorldSkills in Abu Dhabi teilgenommen.


Patrick Röder: Ja das stimmt. Es war für mich eine große Ehre die Farben von Deutschland in unserem Maler- und Lackiererhandwerk zu vertreten.


Redaktion: Waren Sie der einzige deutsche Vertreter für das Maler- und Lackiererhandwerk? 


Patrick Röder: Ja


Bei diesem von Herzen kommenden Ja strahlt Patrick Röder über das ganze Gesicht.


Redaktion: Was hat Sie in Abu Dhabi am meisten  begeistert?


Patrick Röder: Es waren so viele besondere Eindrücke, aber am meisten hat mich beeindruckt, mit welchem Aufwand wir empfangen worden sind und was die einzelnen Handwerksbereiche zu leisten imstande waren.


Redaktion: Können Sie für unsere Leser ein besonderes Erlebnis schildern?


Patrick Röder: Sehr gerne: Jedes Land hat eine Schule als Paten gehabt. Unsere Schule hat als Willkommensgruß das Brandenburger Tor für uns nachgebildet.


Redaktion: Wurden Sie speziell für diesen Wettbewerb der weltbesten Handwerker trainiert?


Patrick Röder: Ja, ich hatte bei diesem Training sozusagen ein Heimspiel, denn die Ferdinand-Braun-Schule in Fulda ist gleichzeitig das Bundesleistungszentrum der WorldSkills im Maler- und Lackiererhandwerk. Das Training bei unserem Ausbilder Gregor Botzet war für mich, im wahrsten Sinne des Wortes, Gold wert, denn er zeigte uns, wie man unter Zeitdruck gleichzeitig schnell und sauber arbeiten kann.


Redaktion: Wie man sieht, hat sich das Training gelohnt, denn im Speed-Wettbewerb – einer von sechs Bereichen – haben Sie ja gewonnen.


Patrick Röder: Ja das stimmt. Mit Sicherheit hat auch  das tolle Training bei Gregor Botzet dazu beigetragen.


Redaktion: Nicht so bescheiden Patrick Röder, denn beim Wettbewerb in Abu Dhabi waren Sie doch ganz allein am Start.


Patrick Röder: Ja das stimmt.


Redaktion: Heute sind Sie Maler- und Lackierermeister. Können Sie vom Sieg in Abu Dhabi heute noch profitieren?


Patrick Röder: So ganz direkt gerechnet natürlich nicht, denn ich muss jeden Tag aufs Neue beweisen, dass ich die Leistung bringe, aber im Rückblick macht es mich immer noch stolz und dies ist eine tolle Motivation für die Zukunft.


Redaktion: Danke für das Gespräch und nochmals Gratulation zu diesen Erfolg.


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